Leichtathletik-Europameisterschaften 2002/Hochsprung der Frauen

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18. Leichtathletik-Europameisterschaften
Disziplin Hochsprung
Geschlecht Frauen
Teilnehmer 21 Athletinnen aus 15 Ländern
Austragungsort Deutschland München
Wettkampfort Olympiastadion
Wettkampfphase 9. August (Qualifikation)
11. August (Finale)
Medaillengewinnerinnen
Goldmedaille Kajsa Bergqvist (Schweden SWE)
Silbermedaille Marina Kupzowa (Russland RUS)
Bronzemedaille Olga Kaliturina (Russland RUS)
Das Olympiastadion in München von oben im Jahr 2009

Der Hochsprung der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2002 wurde am 9. und 11. August 2002 im Münchener Olympiastadion ausgetragen.

In diesem Wettbewerb errangen die russischen Hochspringerinnen mit Silber und Bronze zwei Medaillen. Europameisterin wurde die schwedische Olympiadritte von 2000 und WM-Dritte von 2001 Kajsa Bergqvist.
Den zweiten Platz belegte Marina Kupzowa vor Olga Kaliturina.

Bestehende Rekorde

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Weltrekord 2,09 m Bulgarien 1971 Stefka Kostadinowa Rom, Italien 30. August 1987[1]
Europarekord
Meisterschaftsrekord 2,02 m Deutschland BR Ulrike Meyfarth EM Athen, Griechenland 8. September 1982

Der seit 1982 bestehende EM-Rekord blieb auch bei diesen Europameisterschaften unangetastet. Das deutlich beste Ergebnis erzielte die schwedische Europameisterin Kajsa Bergqvist im Finale mit 1,98 m, womit sie vier Zentimeter unter dem Rekord blieb. Zum Welt- und Europarekord fehlten ihr elf Zentimeter.

9. August 2002

21 Teilnehmerinnen traten in zwei Gruppen zur Qualifikationsrunde an. Die Qualifikationshöhe für den direkten Finaleinzug betrug 1,92 m. Keine Athletin ging diese Höhe überhaupt an, nachdem klar war, dass 1,90 m für die Teilnahme am Finale mit mindestens zwölf Wettbewerberinnen ausreichten. Das Finale zwei Tage später wurde von den zwölf Hochspringerinnen bestritten, die 1,90 m in der Qualifikation übersprungen hatten (hellgrün unterlegt).

Iva Straková schied mit 1,87 m in der Qualifikation aus
Platz Name Nation Höhe (m)
1 Iryna Mychaltschenko Ukraine Ukraine 1,90
Kajsa Bergqvist Schweden Schweden 1,90
Wiktorija Serjogina Russland Russland 1,90
4 Kathryn Holinski Deutschland Deutschland 1,90
Anna Ksok Polen Polen 1,90
6 Dóra Győrffy Ungarn Ungarn 1,90
7 Olga Kaliturina Russland Russland 1,90
Blanka Vlašić Kroatien Kroatien 1,90
9 Marta Mendía Spanien Spanien 1,87
10 Iva Straková Tschechien Tschechien 1,87
11 Lucie Finez Frankreich Frankreich 1,78
Barbora Lalákovás 1,83 m reichten nicht für die Finalteilnahme
Platz Name Nation Höhe (m)
1 Ruth Beitia Spanien Spanien 1,90
2 Oana Pantelimon Rumänien Rumänien 1,90
Susan Jones Vereinigtes Konigreich Großbritannien 1,90
4 Marina Kupzowa Russland Russland 1,90
5 Nevena Lendjel Kroatien Kroatien 1,87
6 Elena Herzenberg Deutschland Deutschland 1,87
7 Ina Gliznuţa Moldau Republik Moldau 1,87
8 Maria Melová Slowakei Slowakei 1,83
9 Barbora Laláková Tschechien Tschechien 1,83
10 Candeğer Kılınçer Turkei Türkei 1,78

Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet:

verzichtet
x ungültig
Europameisterin Kajsa Bergqvist, 2000 war sie Olympiadritte und 2001 WM-Dritte – 2005 krönte sie ihre Karriere mit dem Weltmeistertitel

11. August 2002

Platz Name Nation Resultat (m) 1,80 (m) 1,85 (m) 1,89 (m) 1,92 (m) 1,94 (m) 1,96 (m) 1,98 (m) 2,00 (m)
1 Kajsa Bergqvist Schweden Schweden 1,98 o o o o o xxo x–
2 Marina Kupzowa Russland Russland 1,92 o o o xxo xx– x
3 Olga Kaliturina Russland Russland 1,89 o o o xxx
4 Oana Pantelimon Rumänien Rumänien 1,89 o xo o xxx
5 Anna Ksok Polen Polen 1,89 o o xo xxx
Blanka Vlašić Kroatien Kroatien 1,89 o o xo xxx
7 Susan Jones Vereinigtes Konigreich Großbritannien 1,89 o o xxo xxx
Kathryn Holinski Deutschland Deutschland 1,89 o o xxo xxx
9 Iryna Mychaltschenko Ukraine Ukraine 1,89 xo o xxo xxx
10 Wiktorija Serjogina Russland Russland 1,85 o xo xxx
11 Ruth Beitia Spanien Spanien 1,85 o xxo xxx
12 Dóra Győrffy Ungarn Ungarn 1,80 xo xxx

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. Athletics - Progression of outdoor World records, High jump - Women, sport-record.de (englisch), abgerufen am 24. Januar 2023