Marie Modiano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Marie Modiano bei einem Konzert im Fri-Son in Freiburg, Schweiz, 2009

Marie Modiano (* 1. September 1978 in Paris) ist eine französische Singer-Songwriterin und Autorin.

Sie wurde 1978 als zweite Tochter des Schriftstellers Patrick Modiano und der Zeichnerin Dominique Zehrfuss geboren.[1] Ihre ältere Schwester ist die französische Regisseurin Zina Modiano. Marie Modiano studierte in London an der Royal Academy of Dramatic Art. Anschließend reiste sie in den Mittleren Westen Amerikas, nach China, Italien, England und Deutschland, wo sie mit einer Theatergruppe in Hamburg, Frankfurt, Recklinghausen und München auftrat. Neben Französisch spricht sie fließend Englisch und Mandarin.

Sie tritt seit 2012 mit literarischen Texten in Erscheinung, die bisher bei Gallimard erschienen sind.[2]

  • 2006: I'm Not a Rose (Label: naïve)
  • 2008: Outland (Label: naïve)
  • 2013: Ram on a Flag (Label: Nest&Sound/ PVP)
  • 2013: Espérance mathématique mit Peter von Poehl (Label: Nest&Sound/ PVP)
  • 2018: Pauvre Chanson (Label: Nest&Sound/ PVP)
  • 2021: Songs from the other Side mit Peter von Poehl
  • 2012: 28 paradis, 28 enfers (mit Patrick Modiano und Dominique Zehrfuss), coll. « Le Cabinet des lettrés », Gallimard, Paris.
  • 2012: Espérance mathématique (Gedichtsammlung), coll. « L'Arbalète », éditions Gallimard, Paris, ISBN 978-2-07-013684-1

Modiano spielte in einigen Filmen mit,[3] darunter in Fantômes (2001) und La vie privée (2005). Bei Plein Sud – Auf dem Weg nach Süden (2009) war sie an der Filmmusik beteiligt.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Charme: Das Ich in der Stadt. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 20. November 2018]).
  2. Denis Cosnard: Le Réseau Modiano: Marie Modiano chez Gallimard. In: Le Réseau Modiano. 5. Februar 2012, abgerufen am 20. November 2018.
  3. Marie Modiano bei IMDb